Zahlen & Daten

Entwicklung der Einwohnerzahlen

Stichtag

Einwohner

Stichtag

Einwohner

17.05.1939

2.207

31.03.2006

5.999

31.12.1949

5.257

01.05.2007

5.940

31.12.1959

5.713

01.09.2008

5.941

30.06.1970

6.368

01.01.2009

5.944

31.03.1980

7.589

31.03.2009

5.938

31.03.1990

6.460

31.03.2010

5.936

31.03.2000

6.038

31.03.2011

5.959

Größe des Stadtgebietes

Die Stadt Glücksburg (Ostsee) ist die nördlichste Stadt Deutschlands. Das Hoheitsgebiet der Stadt Glücksburg umfaßt eine Gesamtfläche von 3.968 ha. Davon sind rd. 2.004 ha Förde, 577 ha Wald, 699 ha landwirtschaftliche Nutzfläche, 100 ha Binnengewässer, 423 ha Wohn- und Verkehrsflächen, Sportplätze sowie Flächen des Fremdenverkehrs und 165 ha sonstige Flächen.

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Wirtschaftliche Struktur und Sonderlasten

Die Stadt Glücksburg ist nach dem Regionalplan V Stadtrandkern II. Ordnung. Dieser sieht vor, daß Glücksburg aufgrund der reizvollen landschaftlichen Lage und der infrastrukturellen Ausstattung vor allem als Wohn-, Fremdenverkehrs- und Naherholungsgebiet weiterentwickelt werden soll.

Glücksburg ist Schwerpunkt im Bereich des Regionalplanes V in Fremdenverkehrsgestaltungsräumen. Danach soll Glücksburg  als Seebad und Kurzerholungsgebiet weiter ausgebaut werden. Neben der Erstellung moderner Erholungseinrichtungen wird durch den Regionalplan eine Verbesserung des Bettenangebotes - besonders im mittelständischen Bereich - gefordert.

Die Halbinsel Holnis ist Fremdenverkehrsintensivzone. Die Fremdenverkehrsentwicklung vollzieht sich im wesentlichen an der Ostseite der Halbinsel. Der Betrieb des langen, schön anzuschauenden und konzessionierten Sandstrandes wurde im Jahre 2002 privatisiert. Diese Maßnahme führte zu einer Verbesserung der Serviceleistungen. Zu berücksichtigen ist die Funktion als Naherholungsgebiet für die Flensburger Bevölkerung (Verkehrsverbindung, Parkplätze, Strandkapazität, Gaststätten, Wander- und Radfahrwege). An der Westseite der Halbinsel ist hervorzuheben der herrlich gelegene Yachthafen.

Diese durch die Landesentwicklung an die Stadt Glücksburg gestellten Anforderungen hauptsächlich im Bereich des Tourismus sind zum Teil erfüllt bzw. sollen in den nächsten Jahren noch erfüllt werden. Die Zukunftsplanungen stimmen mit den Grundsätzen der Raumordnung überein.

Die Stadt Glücksburg will sich als traditionelles Seebad gegenüber den Nachbarorten schwerpunktmäßig im Gesundheitstourismus, aber auch im familienorientierten Urlaubersegment positionieren. Eine entsprechende Vermarktung und Zielgruppenansprache ist jedoch nur durch die Bereitstellung einer nachfragegerechten Infrastruktur vor Ort zu leisten. Die hohe Wettbewerbsdichte an Kur- und Heilbädern sowie sonstigen Fremdenverkehrsorten in Norddeutschland bedingt stärker denn je eine auf unterschiedliche Bedürfnisse ausgerichtete Angebotsstruktur, die neben der Landschaft für den Urlauber das vordergründige Entscheidungskriterium darstellt.

In diesem Zusammenhang ist zu berücksichtigen, dass die Wahl eines Urlaubsortes in erster Linie durch das Angebot vor Ort bestimmt wird. Das in Glücksburg im März 2007 in Betrieb genommene Erlebnisbad (Fördeland Therme) bietet für alle relevanten Zielgruppen ein Angebot für unterschiedliche Nutzergruppen und Besuchsmotive. Es nimmt somit für den Standort Glücksburg eine zentrale Funktion in der Fremdenverkehrsinfrastruktur ein. Weiterhin sind Maßnahmen im Bereich der Campingplätze und der Kurstrände durchgeführt worden. Zu erwähnen ist hier besonders die Sandvorspülung am Strand Sandwig.

Der Tourismus wird auch künftig für die wirtschaftliche Struktur der Stadt Glücksburg (Ostsee) von besonderer Bedeutung sein. Um eine professionellere Vermarktung der Stadt Glücksburg im touristischen Bereich zu erreichen, wurde mit Wirkung vom 01.09.2002 die Privatisierung der Touristinformation Glücksburg (link) durchgeführt. Zuvor wurde die Erstellung eines „touristischen Leitbildes“ in Auftrag gegeben.

Schleswig-Holstein hat sich entsprechend den vorherrschenden Trends dem sogenannten „Wellness-Tourismus“ verschrieben und vermarktet dieses Segment verstärkt in der Außenwerbung.